Kennwörter sind leicht zu erraten, wenn sie von Menschen erdacht oder aus bekannten Wörtern erzeugt werden. Erfahrene Hacker finden Ihr Kennwort schnell heraus, wenn Sie zu bequem sind, etwas Außergewöhnliches zu verwenden, das keinen offensichtlichen oder leicht zu erratenden Regeln folgt. Damit Sie gar nicht erst in Versuchung geraten, Regeln anzuwenden, verlassen Sie sich am besten auf den Zufall. Ein solches schwer zu erratendes Kennwort können Sie mit dem hier verfügbaren Programm leicht erstellen. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme wäre, Ihr Kennwort oft zu ändern, um das Risiko, daß es erraten wird, weiter zu reduzieren. Das wird durch die einfache Handhabung des Programms erleichtert.
Die Programmdatei ist nach dem Herunterladen sofort unter dem jeweils unten angegebenen Betriebssystem ausführbar. Um die Ausgabe (den Kennwortvorschlag) lesen zu können, muß das Programm in einer Befehlskonsole (Eingabeaufforderung, DOS-Fenster, Terminal) ausgeführt oder die Standardausgabe umgeleitet werden.
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Häufig verlangen Formulare zur Anmeldung Kennwörter bestimmter Länge oder mit einer Länge in einem bestimmten Bereich. Dieser Kennwortgenerator erzeugt im allgemeinen ein Kennwort unbestimmter Länge in einem bestimmten Längenbereich. Anwendungsbeispiele folgen. Die folgenden Beispiele gehen davon aus, daß das Verzeichnis, in dem Sie das Programm gespeichert haben, das aktuelle Verzeichnis ist oder in der Umgebungsvariable PATH angegeben ist.
Ein Kennwort mit einer zufälligen Länge von 4 bis 16 Zeichen erhält man, indem man den Befehl ohne Parameter eingibt:
spw
Die Ausgabe sieht wie folgt aus:
Zeichen, kodiert: 91 41 108 112 64 107 47
Vorschlag: "[)lp@k/"
Darin ist die Zeichenfolge in Anführungszeichen in der Zeile "Vorschlag:" der Kennwortvorschlag. Im Idealfall besteht er nur aus Zeichen, die man auf einer englischsprachigen PC-Tastatur findet. Für den Fall, daß Sie ein Zeichen nicht auf Ihrer Tastatur finden aber Ihr Eingabedialog die Eingabe des Zeichencodes unterstützt, finden Sie in der Zeile darüber die Zeichen in ANSI- oder ASCII-Kodierung (abhängig von Ihrem Betriebssystem).
Machen Sie alles wie im vorigen Beispiel, geben Sie jedoch die gewünschte maximale Länge in Zeichen (mindestens 4) als Parameter im Befehl an, z.B.: spw 30
Die Befehlsausgabe enthät dann ein Kennwort mit 4 bis 30 Zeichen, z.B.:
Zeichen, kodiert: 91 41 108 112 64 107 47 126 123 90
Vorschlag: "[)lp@k/~{Z"
Wird der Befehl mit 2 Parametern versehen, so ist der erste Parameter die kleinste und der zweite Parameter die größte Länge des zu erzeugenden Kennworts. Der Befehl für ein Kennwort mit 5 bis 8 Zeichen lautet dann: spw 5 8
Die Ausgabe wäre dann zum Beispiel:
Zeichen, kodiert: 91 41 108 112 64
Vorschlag: "[)lp@"
Für diesen Fall geben Sie als Minimum und als Maximum dieselbe Zahl an, z.B. für ein 8 Zeichen langes Kennwort: spw 8 8
Die Ausgabe wäre dann zum Beispiel:
Zeichen, kodiert: 91 41 108 112 64 107 47 126
Vorschlag: "[)lp@k/~"
Die Kennwörter in den Beispielen wurden beim Laden dieser Seite mit dem Programm spw, das Sie hier zur lokalen Verwendung herunterladen können, exklusiv für Sie erstellt. Falls Sie nur ausnahmsweise ein Kennwort brauchen und hier bereits ein passendes angezeigt wird, steht Ihnen frei, es zu verwenden. Beachten Sie jedoch, daß die angezeigten Daten unverschlüsselt übertragen worden sind und deshalb von Unbefugten mitgelesen werden könnten. Deshalb ist es sicherer, sich die passende Programmversion für Ihr Betriebssystem herunterzuladen und sie offline (ohne Netzwerkverbindung und ohne Virus / Trojaner in Ihrem System) zu verwenden. Noch mehr Sicherheit vor Spionage erreichen Sie, wenn Sie den Quellcode selbst herunterladen, prüfen und compilieren oder das von einer Person Ihres Vertrauens erledigen lassen.
Senden Sie Ihre Fragen und Kommentare an mich, Andreas Jakobsche, den Autor des Programms und dieser Seite. Haben Sie bitte Geduld, wenn Sie Antworten erwarten!